Neue SEPA-Richtlinien: Gelder auf Eurokonten zu transferieren sollte jetzt kostenfrei sein und nur maximal zwei Tage dauern

Enrique Díaz-Álvarez02/Feb/2016Devisenmarkt

Seit Anfang Februar 2016 gelten für europaweite Überweisungen die neuen Single Euro Payments Area (SEPA) Richtlinien. Banken müssen nun europaweite Überweisungen wie inländische Überweisungen behandeln.

Das Ziel ist, Barrieren wie Bankgebühren und Unannehmlichkeiten, die durch den Geldtransfer zwischen EU-Ländern auftreten, zu beseitigen.

Wenn Sie also Gelder auf unsere SEPA-konformen Euro-Konten transferieren, um beispielsweise Lieferanten auf der ganzen Welt in der lokalen Währung bezahlen zu können, sollte Ihre Bank Ihnen nichts berechnen und die Zahlung innerhalb von einem bis zwei Tagen ausführen. Allerdings sollten Sie dies trotzdem mit Ihrer Bank prüfen, da die Banken den Aspekt Überweisungen nicht einheitlich behandelt haben.

Nähere Information finden Sie hier:

http://www.europeanpaymentscouncil.eu/

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder alternative Überweisungswege kennenlernen möchten, die Ihr Unternehmen betreffen könnten, rufen Sie uns gerne an:
+44 (0) 207 197 2423

Print

Verfasst von Enrique Díaz-Álvarez

Chief Risk Officer bei Ebury. Engagiert sich für maßgeschneiderte Strategien zur Minderung von Wechselkursrisiken, detaillierte Markteinsichten und FXFC-Prognosen für Bloomberg.