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Ebury übernimmt Bexs und erweitert sein Angebot an internationalen Zahlungen in Brasilien

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11 May 2022

geschrieben von
noelnieto

London und São Paulo, 10. Mai 2022 – Ebury unterzeichnete heute eine Vereinbarung über den Beginn des Prozesses zur Übernahme von 100 % des brasilianischen Fintechs Bexs, zu dem Bexs Banco (Devisenhandel) und Bexs Pay (Zahlungsverkehr) gehören.

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it der Übernahme, die noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden bedarf, will das Unternehmen sein Angebot an internationalen Geldtransferlösungen für KMU erweitern und digitale Dienstleistungen für Unternehmen anbieten, die ihre Produkte online in Brasilien verkaufen, insbesondere Marktplätze, Anwendungen und Softwareunternehmen.

Zu dem Bexs Banco (Devisenhandel) und Bexs Pay (Zahlungsverkehr) gehören. Mit der Übernahme, die noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden bedarf, will das Unternehmen sein Angebot an internationalen Geldtransferlösungen für KMU erweitern und digitale Dienstleistungen für Unternehmen anbieten, die ihre Produkte online in Brasilien verkaufen, insbesondere Marktplätze, Anwendungen und Softwareunternehmen.

Die Technologie von Bexs ermöglicht zudem Zahlungen in großem Umfang aus dem Ausland nach Brasilien. Eine weitere Synergie zwischen der brasilianischen Devisenbank und Ebury ist die Eröffnung von Konten in anderen Ländern, die es auch kleinen Unternehmen ermöglicht, direkt in der lokalen Währung des jeweiligen Marktes zu handeln, ohne dass sie das Geld ins Land bringen müssen.

Über 30 Millionen Transaktionen

Das Institut mit Sitz in São Paulo hat bereits internationale Zahlungen (ein- und ausgehende Zahlungen) für mehr als 50 Millionen Brasilianer abgewickelt. Im Jahr 2021 wurden über 30 Millionen Transaktionen abgewickelt, wobei der Devisenhandel mit der lokalen Lösung Pix (Instant Payment) integriert wurde. Im selben Jahr überstieg das Gesamtvolumen der Devisentransaktionen die Marke von 20 Milliarden Brasilianischer Real.

„Bexs ist mehr ‚Tech’ als ‚Fin’ und in der Lage, global skalierbare Lösungen mit fundiertem Fachwissen in der Währungsregulierung zu kombinieren. Die Übernahme durch Ebury wird uns Zugang zu einem Portfolio potenzieller Kunden in weiteren Märkten verschaffen“, so Sérgio Rial, Vorstandsvorsitzender von Ebury. „Darüber hinaus können seine einzigartige Technologie und sein Geschäftsmodell für Massenzahlungen in anderen Regionen repliziert werden. Die Synergiemöglichkeiten sind nahezu grenzenlos.“

 

Vielfältige Möglichkeiten

Das 1989 als Didier Corretora de Câmbio gegründete Institut erhielt 2010 von der brasilianischen Zentralbank die Genehmigung, als Devisenbank tätig zu werden und nahm seine Tätigkeit unter dem Namen Bexs auf. Im Jahr 2012 führte das Unternehmen seine grenzüberschreitende E-Commerce-Technologie ein, die es ihm ermöglichte, in den Segmenten Marktplatz und SaaS (Software as a Service) tätig zu werden.

Vor fast vier Jahren erhielt das Institut neuen Schwung, als es eine API-Plattform wurde, die eine direkte Integration seiner
Systeme mit wichtigen Akteuren der digitalen Welt in Brasilien und im Ausland ermöglichte.
So kann z. B. ein kleines E-Commerce-Unternehmen mit Sitz in China über einen Marktplatz in Brasilien verkaufen und Zahlungen direkt in Dollar oder einer anderen Fremdwährung erhalten.

Alternativ kann ein soziales Netzwerk die Plattform nutzen, um einen stetigen Fluss von Vergütungen an Influencer zu gewährleisten, eine Transaktionsart, die durch ein hohes Volumen an Mikrozahlungen mit Währungsumrechnung gekennzeichnet ist. Außerdem können Makler die Plattform nutzen, um ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, im Ausland zu investieren.

Einige der führenden Unternehmen in den Bereichen Marktplätze, Zahlungsverkehr und soziale Netzwerke sowie Maklerfirmen und Agrartechnologieunternehmen nutzen bereits die Dienste von Bexs in Brasilien.
Gemäß der mit Ebury unterzeichneten Vereinbarung wird der CEO von Bexs, Luiz Henrique Didier Jr., weiterhin die Geschäfte in Brasilien leiten. Nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden wird das Institut in die Struktur von Ebury integriert. Es gibt zahlreiche Synergien zwischen den Unternehmen der Gruppe zu erkunden, angefangen beim internationalen digitalen Handel.

„Wir sind in 20 Ländern vertreten, und Brasilien durfte dabei nicht fehlen. Außerdem dient es uns als Tor zu Lateinamerika“, erklärt Fernando Pierri, Chief Commercial Officer von Ebury. „Brasilien ist nach wie vor sehr verschlossen gegenüber dem Außenhandel, aber das hat sich schnell geändert, da das Land seine Internationalisierung beschleunigen will. Das Land hat Freihandelsabkommen unterzeichnet, unter anderem mit der Europäischen Union, und arbeitet auch an der Verbesserung seiner Devisenvorschriften. All dies wird die Nachfrage nach Devisen und Konten im Ausland ankurbeln.“

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